Lebensmittel-Check für Hunde

Mit unse­rem Lebens­mit­tel-Check fin­dest du her­aus, wel­che Lebens­mit­tel gesund bzw. gif­tig für dei­nen Hund sind. Wir zei­gen dir wel­che Nähr­stof­fe die ein­zel­nen Lebens­mit­tel besit­zen und was die­se bei dei­nem Hund bewir­ken kön­nen.

Apfel

Äpfel sind saf­ti­ge und lecke­re Alles­kön­ner. Sie sind eine wert­vol­le Quel­le von
Koh­len­hy­dra­ten und Bal­last­stof­fen, die eine posi­ti­ve Wir­kung auf Darm­funk­ti­on hat. Beim regel­mä­ßi­gen Ver­zehr hilft Apfel bei Ver­stop­fung und Durch­fall. Die ent­hal­te­nen Vit­ami­ne C,B1, B2, P und E stär­ken das Immun­sys­tem und redu­zie­ren das Anste­ckungs­ri­si­ko bei Infek­ti­ons- und Virus­er­kran­kun­gen. Spu­ren­ele­men­te feh­len dem Apfel auch nicht. Man­gan, Eisen und Kali­um sind reich­lich vor­han­den. Letz­te­res gilt für Hun­de als lebens­not­wen­dig: Es sorgt für das rei­bungs­lo­se Funk­tio­nie­ren der Mus­keln und Ner­ven. Außer­dem stärkt regel­mä­ßi­ger Kon­sum von Äpfel das Zahn­fleisch und die Zäh­ne. Die ent­hal­te­ne Frucht­säu­re rei­nigt das Gebiss zusätz­lich von Plaque.

Zusatzstoff
E123

Amaranth E123

Ama­ranth ist ein syn­the­tisch her­ge­stell­ter Lebens­mit­tel­zu­satz­stoff, der in Euro­pa unter der Num­mer E123 zuge­las­sen ist. Er wird häu­fig mit Ama­rant (Getrei­de­art) ver­wech­selt. Die­ser Farb­stoff darf nur für Kavi­ar und Spi­ri­tuo­sen ver­wen­det wer­den. In Euro­pa gibt es kei­ne Beschrän­kung für die Zuga­be ins Hun­de- und Kat­zen­fut­ter. In den USA ist Ama­ranth als Lebens­mit­tel­zu­satz­stoff nicht mehr zuge­las­sen. Es wird ver­mu­tet, dass er All­er­gien, Unver­träg­lich­kei­ten und Haut­pro­ble­me ver­ur­sacht.

Amarant

Die­se Getrei­de­sor­te ist ein neu­es Super Food. Vom Gehalt an Eiweiß und Mine­ra­li­en über­holt Ama­rant die meis­ten ange­bau­ten Art­ge­nos­sen. Die­ses Getrei­de ist eine Spur­ele­men­ten-Bom­be, da der Gehalt an Cal­ci­um, Magne­si­um, Zink und vor allem Eisen sehr hoch ist. Ama­rant ent­hält vie­le unge­sät­tig­te Fett­säu­ren, was sich sehr posi­tiv auf die Gesund­heit des Hun­des aus­wirkt. Aller­dings ist Ama­rant wegen des hohen Gehalts an Oxal­säu­re nicht für die Tie­re mit Oxa­lat-hal­ti­gen Nie­ren­stei­nen zu emp­feh­len.

Banane

Bana­nen bestehen vor­wie­gend aus Koh­len­hy­dra­ten und das in Form von Zucker. Die Frucht ist sehr reich an Vit­amin C sowie an Kali­um, Magne­si­um und Selen. Wegen des hohen Gehalts an Kali­um und Magne­si­um wird die Bana­ne für die Unter­stüt­zung der Muskel‑, Ner­ven- und Herz­funk­tio­nen emp­foh­len. Bana­nen sind leicht ver­dau­lich und eig­nen sich gut als Hil­fe bei Durch­fall und Ver­stop­fung. Im getrock­ne­ter Form steigt die Ener­gie- und Bal­last­stoff­ge­halt der Frucht.

Bierhefe

Bier­he­fe ist reich an Anti­oxi­dan­ti­en. Täg­li­che Zuga­be von Bier­he­fe trägt dazu bei, dass das Fell des Hun­des glän­zen­der und gesun­der wird. Des Wei­te­ren hilft Bier­he­fe auch Juck­reiz, Tro­cken­heit und Haut­ir­ri­ta­tio­nen zu redu­zie­ren. Bier­he­fe ist reich an Vit­ami­nen B1, B2, B6 und B12, die dazu bei­tra­gen, den Stress bei Hun­den zu redu­zie­ren und das Gleich­ge­wicht die­ser Vit­ami­ne im Kör­per wie­der­her­zu­stel­len.

Brokkoli

Brok­ko­li ist ein zuver­läs­si­ger Vit­amin­brin­ger. Der hohe Anteil an Vital­stof­fen, wie Vit­amin C, Cal­ci­um, Eisen und Magne­si­um ist nur ein Vor­teil von die­sem Gemü­se. Die che­mi­sche Ver­bin­dung, namens Iso­thio­cya­na­te, ist der wich­tigs­te Inhalts­stoff in Brok­ko­li. War­um? Weil sie krebs­hem­men­de Eigen­schaf­ten besitzt!

Buchweizen

Buch­wei­zen ist ein glu­ten­frei­es Pseu­do­ge­trei­de, das sehr reich an Eisen, Magne­si­um und Kali­um sowie an Vit­ami­nen der Grup­pe B ist. Mit hohen Anteil an Koh­len­hy­dra­ten und hoch­wer­ti­gen pflanz­li­chen Eiweiß, ist Buch­wei­zen für den Hund leicht ver­dau­lich und gut ver­wert­bar. Buch­wei­zen zählt zu den hypo­all­er­ge­nen Getrei­de­sor­ten. Natür­lich soll Buch­wei­zen nur gekocht dem Hund ser­viert wer­den.

Ei

Ohne Zwei­fel sind Eier sehr nahr­haft. Sie sind eine wun­der­ba­re Quel­le für tie­ri­sches Eiweiß, das für die Erneue­rung der Mus­keln und Stär­kung der Haa­re not­wen­dig ist. Außer­dem ent­hal­ten Eier viel Fol­säu­re und Ami­no­säu­ren, Eisen, Selen sowie vie­le Vit­ami­ne, ins­be­son­de­re Vit­ami­ne A, D und B12.

Ist Entenfleisch gesund für Hunde?

Entenfleisch

Ente gehört zu den wil­den Geflü­gel­ar­ten und im Gegen­satz zu ande­ren Geflü­gel­ar­ten besteht eine eher gerin­ge Sal­mo­nel­len­ge­fahr. Enten­fleisch weist einen ziem­lich hohen Fett­an­teil auf, was es sehr schmack­haft für die Hun­de macht. Dazu kommt eine Men­ge an Vit­ami­nen der Grup­pe B sowie Eisen, Zink und Kup­fer.

Fenchel

Fen­chel ent­hält viel Vit­amin C und eine Men­ge an Fol­säu­re. Wie auch bei Men­schen, wirkt Fen­chel bei Hun­den beru­hi­gend und ent­kramp­fend, wenn es um die Magen- und Darm­be­schwer­den geht. Die anti­bak­te­ri­el­le Wir­kung der ent­hal­te­nen äthe­ri­schen Ölen run­det alles ab.

Sind Hagebutten gesund für Hunde?

Hagebutten

Hage­but­ten sind reich an den Vit­ami­nen A, B1, B2 und C. Der Vit­amin C — Gehalt über­steigt den von Oran­gen und Zitro­nen um ein Viel­fa­ches. Die Scha­len wir­ken leicht harn­trei­bend und abfüh­rend. Hage­but­ten wer­den zudem posi­ti­ve Effek­te auf Arthro­se nach­ge­sagt. Wenn dein Hund die Hage­but­ten beim Gas­si­ge­hen direkt vom Strauch frisst, musst du dich also nicht erschre­cken. Idea­ler­wei­se soll­te Hage­but­te jedoch in Form von Pul­ver ver­füt­tert wer­den.

Ist Hirschfleisch gesund für Hunde?

Hirschfleisch

Hirsch­fleisch zählt zu den eher fett­ar­men und hypo­all­er­ge­nen Fleisch­sor­ten. Hirsch­fleisch ist sehr zart und saf­tig und wird des­we­gen von Hun­den sehr ger­ne gefres­sen. Es ist ein sehr eiweiß­rei­ches Nah­rungs­mit­tel. Eben­so weist Hirsch­fleisch einen hohen Gehalt an Vit­amin B, Eisen, Zink und Selen auf. Der Ver­zehr von Hirsch­fleisch hat zudem einen posi­ti­ven Ein­fluss auf die Qua­li­tät des Fells.

Ist Hirse gesund für Hunde?

Hirse

Hir­se besteht über­wie­gend aus Koh­len­hy­dra­ten, und das in Form von Stär­ke. Hir­se ist ein glu­ten­frei­es Getrei­de und bie­tet sich daher bei Glu­ten­un­ver­träg­lich­keit sehr gut an. Von allen her­kömm­li­chen Getrei­den ent­hält es die meis­ten Mine­ral­stof­fe und Spu­ren­ele­men­te, dar­un­ter Kie­sel­säu­re und Eisen. Der Bedarf an Vit­amin B1 und B6 sowie Eisen, Kup­fer und Man­gan wird mit 100 Gramm Hir­se bereits zu 40% gedeckt.

Sind Karotten gesund für Hunde?

Karotten

Karot­ten ent­hal­ten die Vit­ami­ne B, C und E, sowie Cal­ci­um, Magne­si­um und die Spu­ren­ele­men­te Eisen und Kali­um. Der Caro­tin Gehalt (Vor­stu­fe von Vit­amin A) über­steigt den aller ande­ren Gemü­se­ar­ten. Klein gerie­be­ne Karot­ten haben eine posi­ti­ve Wir­kung auf die Ver­dau­ung des Hun­des. In gekoch­ter Form (Moro­sche Sup­pe) haben sich Karot­ten als Wun­der­mit­tel gegen Durch­fall bewährt.

Sind Kartoffeln gesund für Hunde?

Kartoffeln

Die Kar­tof­fel hat lei­der einen schlech­ten Ruf als nutz­lo­ser Dick­ma­cher. Jedoch hat die gekoch­te Kar­tof­fel erstaun­lich wenig Kalo­rien. Zudem ent­hält sie viel Vit­amin C und Vit­amin B1, B3 und B6. Die Knol­le ist reich an Magne­si­um, Kali­um und Zink. Dar­über hin­aus macht die Kar­tof­fel den Hund auch sehr satt. Aber Auf­ge­passt: Rohe Kar­tof­feln sind für Hun­de gif­tig!

Ist Lachs Öl gesund für Hunde?

Lachsöl

Kalt­ge­press­tes Lachs­öl vom Wild­lachs ist ein sehr hoch­wer­ti­ges und wert­vol­les Öl. Es ist reich an unge­sät­tig­ten Fett­säu­ren, die beson­ders gesund für den Hund sind. Es zeigt eine posi­ti­ve Wir­kung auf das Fell und Haut des Tie­res. Omega‑3 Fett­säu­ren haben eine ent­zün­dungs­hem­men­de Wir­kung und kön­nen daher bei Magen-Darm-Pro­ble­men hel­fen.

Ist Lammfleisch gesund für Hunde?

Lammfleisch

Lamm­fleisch ist eine der am vit­amin- und mine­ral­stoff­reichs­ten Fleisch­sor­ten. Das ent­hal­te­ne Eisen und Zink sind sehr wich­tig für Zell und Blut­bil­dung. Der Kör­per des Hun­des nimmt die Nähr­stof­fe aus dem Fleisch deut­lich bes­ser als aus pflanz­li­chen Quel­len auf. Eben­so für die Gesund­heit der Kno­chen kann das Lamm­fleisch viel bei­tra­gen. Die Vit­ami­ne A, D, K und B12 stär­ken den Stoff­wech­sel und die Abwehr­kräf­te.

Lunge

Oft wird die Lun­ge als Inne­rei unter­schätzt. Die Lun­ge vom Rind oder Lamm ist sehr pro­te­in­reich und gleich­zei­tig fett­arm. Sie eig­net sich wun­der­bar für die Ernäh­rung der Hun­de, die etwas abspe­cken müs­sen. Eben­so han­delt es sich bei der Lun­ge um kei­ne rei­ne Inne­rei — die kom­plet­te Außen­wand besteht näm­lich aus Mus­kel­fleisch.

Ist Paprika gesund für Hunde?

Paprika

Der Hund darf Papri­ka zwar essen, aber nur wenn sie rot ist! Die grü­ne und gel­be Papri­ka soll­ten im Hun­den­apf kei­nen Platz fin­den. War­um? Weil die­se Arten von Papri­ka unreif sind und den für Hun­de gif­ti­gen Stoff Sola­nin ent­hal­ten. Die­ser Stoff kann die Schleim­häu­te des Magens und Dar­mes rei­zen. Im schlimms­ten Fall kann es zu Atem­not und Stö­rung des Ner­ven­sys­tems füh­ren.

Reis

Reis ist eine her­vor­ra­gen­de und viel­sei­ti­ge Art des Pseu­do­ge­trei­des. Er ent­hält viel Zink, Magne­si­um, Kal­zi­um, Eisen und Vit­amin B. Wegen sei­ner Absorp­ti­ons­ei­gen­schaf­ten wird gekoch­ter Reis als Diät­mit­tel, bei Ver­gif­tung, All­er­gien und/oder Durch­fall ange­wen­det. Wenn jedoch zu viel Reis in der Rati­on des Hun­des ist, kann dies zu Ver­stop­fung füh­ren.

Ist Rindfleisch gesund für Hunde?

Rindfleisch

Rind­fleisch gehört zu den dunk­len Fleisch­sor­ten. Eine der wich­ti­gen Beson­der­hei­ten ist der hohe Eisen­ge­halt im Rind­fleisch. Auch das ent­hal­te­ne Zink trägt viel zu gesun­den Stoff­wech­sel­pro­zes­sen bei. Nor­ma­ler­wei­se weist das Rind­fleisch einen hohen Fett­an­teil aus. Die­ser ist aber auch sehr wich­tig für eine aus­rei­chen­de Ener­gie­ver­sor­gung des Hun­des.

Ist Spinat gesund für Hunde?

Spinat

Spi­nat ist gesund! Viel Vit­amin C und ein rela­tiv hoher Anteil an Eisen machen es zu einem sehr vital­stoff­rei­chen Nah­rungs­mit­tel. Beach­te jedoch, dass gesun­de Hun­de Spi­nat nur in klei­nen Men­gen bekom­men dür­fen. Hier spielt die ent­hal­te­ne Oxa­lat­säu­re eine Rol­le. Da sie die Eisen­auf­nah­me hemmt, kann sie die Nie­ren­funk­ti­on beein­träch­ti­gen. Am bes­ten bekommt der Hund Spi­nat gekocht oder blan­chiert, aber nie­mals roh.

Schwarzkümmelöl

Schwarz­küm­mel­öl hat sich bei aku­ten Fell- und Haut­pro­ble­men als hilf­reich bewie­sen. Das Öl ent­hält die Vit­ami­ne B, C und E, sowie Magne­si­um und Selen. Wäh­rend den übli­chen Fell­wech­sel­zei­ten ist es emp­feh­lens­wert, Schwarz­küm­mel­öl kur­wei­se über 6 bis 8 Wochen bei­zu­füt­tern. Als Abwehr gegen Zecken und ande­ren Para­si­ten soll das Öl eben­falls hel­fen.

Für weitere Fragen zum Thema Lebensmittel für Hunde kannst du dich gerne an Olena wenden:

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