10 gesunde Lebensmittel für deinen Hund

Jeder, der sei­nen Hund liebt, möch­te ihm best­mög­li­che Vor­aus­set­zun­gen für ein lan­ges, vita­les Leben bie­ten. Dazu gehört neben viel Zuwen­dung und Bewe­gung vor allem eine art­ge­rech­te, voll­wer­ti­ge Ernäh­rung. Dass die indus­tri­ell gefer­tig­te und in der Wer­bung ange­prie­se­ne Tier­nah­rung nicht so hoch­wer­tig ist, wie man uns das sug­ge­riert, hat sich bereits her­um­ge­spro­chen. Doch wel­che Lebens­mit­tel tun unse­ren Hun­den wirk­lich gut? 

In diesem Beitrag stellen wir dir 10 gesunde Lebensmittel für deinen Hund vor: 

  1. Mage­res Fleisch
  2. Leber
  3. Lachs
  4. Eier
  5. Quark
  6. Möh­ren
  7. Broc­co­li
  8. Hafer­flo­cken
  9. Lein­öl
  10. Kokos­öl

1. Mageres Fleisch als Eiweißlieferant

Das ers­te gesun­de Lebens­mit­tel ist mage­res Fleisch. Fleisch ist Grund­nah­rungs­mit­tel Num­mer eins für den Hund. Es ist eiweiß­reich und wird zu 98 % ver­daut. Neben Geflü­gel und Rind ist auch Schwei­ne­fleisch zu emp­feh­len. Es ist ein guter Lie­fe­rant für das wich­ti­ge Vit­amin B1. Bit­te beach­te jedoch, dass ins­be­son­de­re Schwei­ne­fleisch gut durch­ge­gart wer­den muss, da sonst eine Infi­zie­rung mit dem Aujesz­ky-Virus nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kann.

2. Leber liefert Spurenelemente und Vitamine

In klei­nen Men­gen ist die Leber von Huhn, Pute, Rind und Schwein sehr zu emp­feh­len. Auch sie ist eiweiß­reich und leicht ver­dau­lich. Sie ver­sorgt unse­ren Vier­bei­ner mit vie­len Spu­ren­ele­men­ten, Bio­tin und den Vit­ami­nen A, B12 und B2

3. Lachs besticht durch Omega-3-Fettsäuren

Die meis­ten Hun­de lie­ben Fisch. Hier ist beson­ders Lachs wegen sei­nes hohen Anteils an mehr­fach unge­sät­tig­ten Ome­ga-3-Fett­säu­ren her­vor­zu­he­ben. Lachs ist eiweiß- aber auch fett­reich. Dabei ist zu beach­ten, dass er nur gekocht ver­füt­tert wer­den soll­te, um Enzy­me, die Vit­amin B1 spal­ten, zu deak­ti­vie­ren, und even­tu­ell vor­han­de­ne Bak­te­ri­en und Para­si­ten­zwi­schen­for­men zu ver­nich­ten.

4. Eier liefern hochwertiges Protein

Eier

Eier sind auf­grund der her­vor­ra­gen­den Qua­li­tät des ent­hal­te­nen Pro­te­ins ein sehr hoch­wer­ti­ges Lebens­mit­tel. Der Gehalt an essen­ti­el­len Ami­no­säu­ren und Fett­säu­ren wirkt sich posi­tiv auf den Fell­glanz aus. Da der im rohen Eiklar vor­han­de­ne Bio­tin-Kil­ler Avi­din durch Erhit­zen deak­ti­viert wird, soll­ten Eiern nur in gekoch­ter Form zum Fut­ter gemischt wer­den. Zu berück­sich­ti­gen ist jedoch der rela­tiv hohe Fett­ge­halt.

5. Quark und Hüttenkäse als magere Kalziumquelle

Hüttenkäse

Die­se Milch­pro­duk­te ver­fü­gen über eine hohe Pro­te­in­qua­li­tät und sind wich­ti­ge Kal­zi­um­lie­fe­ran­ten. Wegen des gerin­gen Lac­to­se­ge­hal­tes sind sie auch in grö­ße­ren Men­gen gut ver­träg­lich. In der Mager­stu­fe sind sie auch für Diä­ten bes­tens geeig­net.

6. Möhren versorgen den Hund mit Provitamin A

Möhren

Sie sind zwar arm an Pro­te­in, ent­hal­ten aber viel Pro­vit­amin A. Sie wer­den im All­ge­mei­nen ger­ne von Hun­den ange­nom­men. Du kannst sie  sowohl roh, wie auch gekocht dei­nem Hun­de ver­füt­tern. Wich­tig ist, sie fein zu pürie­ren und zusam­men mit fett­hal­ti­gem Fleisch oder Fisch zu ver­füt­tern, um die Bio­ver­füg­bar­keit der Vital­stof­fe zur erhö­hen.

7. Broccoli kann Krebserkrankungen und Gelenksbeschwerden vorbeugen

Brokkoli

Broc­co­li ist nicht nur für den Men­schen, son­dern auch für den Hund ein sehr gesun­des Lebens­mit­tel. Neben vie­len Vit­ami­nen und sekun­dä­ren Pflan­zen­stof­fen ent­hält Broc­co­li mit Sul­fora­phan einen Stoff, der die Pro­duk­ti­on von krebs­hem­men­den Enzy­men anregt. Da Sul­fora­phan auch Enzy­me hemmt, die an der Ent­ste­hung von Arthri­tis betei­ligt sind, soll­te Broc­co­li bei Hun­den mit Gelenks­be­schwer­den regel­mä­ßig auf dem Spei­se­plan ste­hen. Das Gemü­se soll­te nur gedämpft und fein püriert gefüt­tert wer­den, damit es die blä­hen­de Wir­kung ver­liert.

8. Haferflocken liefern Ballaststoffe

Haferflocken

Obwohl Getrei­de nur in sehr klei­nen Men­gen sei­nen Weg ins Fut­ter fin­den soll­te, sind Hafer­flo­cken erlaubt. Auch sie sind rela­tiv reich an Eiweiß und ent­hal­ten Bal­last­stof­fe. Sie dür­fen jedoch nur gekocht unter das Fleisch gemischt wer­den, um die gute Ver­dau­lich­keit zu gewähr­leis­ten.

9. Leinöl für gesundes Fell

Leinöl

Die­ses hoch­wer­ti­ge Pflan­zen­öl ent­hält, ähn­lich wie Lachs, wert­vol­le mehr­fach unge­sät­tig­te Fett­säu­ren, die sich sehr posi­tiv auf das Fell und die Haut aus­wir­ken. Beson­ders bei Ölen soll­te man grund­sätz­lich auf hohe Qua­li­tät ach­ten und aus­schließ­lich auf Bio-Ware zurück­grei­fen, da die her­kömm­li­chen Pro­duk­te sehr oft mit Schad­stof­fen belas­tet sind. Lein­öl ist sehr licht­emp­find­lich und soll­te daher aus­schließ­lich dun­kel und kühl auf­be­wahrt wer­den. Da Öl natur­ge­mäß sehr kalo­rien­reich ist, muss beson­ders bei Hun­den, die wenig Bewe­gung machen oder zum Zuneh­men nei­gen, auf eine gerin­ge Dosie­rung geach­tet wer­den. Du soll­test es also bes­ten­falls nur tröpf­chen­wei­se unter das Fut­ter mischen.

10. Kokosöl wirkt antibakteriell und hautpflegend

Kokosöl

Das letz­te gesun­de Lebens­mit­tel für Hun­de in unse­rer Lis­te ist Kokos­öl. Die im Kokos­öl ent­hal­te­ne Laurin­säu­re ist ein sehr wert­vol­les und wirk­sa­mes Mit­tel gegen Bak­te­ri­en, Viren und Pil­ze. Es darf in Maßen unter das Fut­ter gemischt wer­den, ist aber auch für die Fell- und Haut­pfle­ge bes­tens geeig­net. Außer­dem kann es gegen Zecken ein­ge­setzt wer­den.


Es ist wich­tig, dei­nen Hund abwechs­lungs­reich und voll­wer­tig zu ernäh­ren. Die­se Lis­te stellt eine klei­ne Aus­wahl an hoch­wer­ti­gen Nah­rungs­mit­teln dar, die dir dabei hel­fen, ihm die best­mög­li­che Ver­sor­gung mit Nähr­stof­fen zu gewähr­leis­ten.

Neben den gesun­den Lebens­mit­tel für dei­nen Hund, soll­test du auch die gif­ti­gen Lebens­mit­tel ken­nen. In die­sem Bei­trag infor­mie­ren wir dich über die­se Lebens­mit­tel: 22 gif­ti­ge Lebens­mit­tel für den Hund

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