So ernährst du deinen Welpen richtig

Lan­ge ersehnt und end­lich ist er da! Ein klei­ner Wel­pe wird als ein neu­es Fami­li­en­mit­glied begrüßt und will gepflegt und gehegt wer­den.
Ein wesent­li­cher Punkt der guten Ent­wick­lung dei­nes Wel­pen ist eine auf ihn opti­mal abge­stimm­te Ernäh­rung.

Eingewöhnungszeit beachten

Für den Wel­pen bedeu­tet der Umzug in ein neu­es Zuhau­se: weg von sei­ner gewohn­ten Umge­bung, weg von sei­nem bis­he­ri­gen Rudel. Es ist für ihn der pure Stress und eine enor­me Anstren­gung. Es ist daher sehr rat­sam in den ers­ten Wochen die Füt­te­rungs­wei­se vom Züch­ter bzw. Vor­be­sit­zer zu über­neh­men. Gib dei­nem Wel­pen genü­gend Zeit, um sich auf die neue Umge­bung und die neue Fami­lie zu gewöh­nen.
In den ers­ten Tagen soll­te dein Wel­pe etwas weni­ger Fut­ter bekom­men, um den Ver­dau­ungs­trakt zu ent­las­ten. Tre­ten in den ers­ten drei bis vier Tagen kein Durch­fall, Erbre­chen oder auch Blä­hun­gen auf, kannst du dei­nem klei­nen Hund die regu­lä­re Por­ti­on des Fut­ters rei­chen. Beim Durch­fall soll­test du auf jeden Fall einen Tier­arzt kon­tak­tie­ren, da auf­grund des hohen Was­ser­ver­lus­tes die Situa­ti­on für den Wel­pen schnell lebens­be­droh­lich wer­den kann. Sehr wich­tig ist es daher auch, dass ihm immer fri­sches Was­ser zur Ver­fü­gung steht.

Regelmäßige Fütterungszeiten sind das A und O

Damit dein Wel­pe die Nähr­stof­fe opti­mal ver­wer­ten kann, füt­te­re ihn zunächst drei- bis vier­mal täg­lich, immer zu fes­ten Zei­ten. Füt­te­re ihn an einem Ort, wo er sei­ne Mahl­zeit in Ruhe zu sich neh­men kann. Wo er nicht gestört oder ani­miert wird has­tig fres­sen zu müs­sen. So beugst du Blä­hun­gen und Durch­fall vor. Funk­tio­niert die Füt­te­rung auf die­se Art und Wei­se gut, kannst du die Men­ge lang­sam erhö­hen und ab dem Alter von etwa einem hal­ben Jahr, die Häu­fig­keit auf zwei Füt­te­run­gen ver­rin­gern.

Das optimale Futter ist nicht bei jedem Welpen gleich

Die Fut­ter­men­ge, die dein Wel­pe benö­tigt hängt sehr stark von der Hun­de­ras­se und der Akti­vi­tät des Wel­pen im All­tag ab. Egal für wel­che Füt­te­rungs­form du dich ent­schei­dest, Ziel soll­te es immer sein, dass sich dein klei­ner Freund best­mög­lich ent­wi­ckelt und gesund bleibt. Als Faust­re­gel gilt, dass ein jun­ger Hund in den ers­ten fünf Mona­ten etwa 50 Pro­zent sei­nes End­ge­wichts errei­chen soll­te. Eine fal­sche Ernäh­rung in den ers­ten Lebens­mo­na­ten dei­nes Hun­des kann schwer­wie­gen­de gesund­heit­li­che Fol­gen haben. Beson­ders bei gro­ßen Hun­de­ras­sen kann es zu Ver­for­mun­gen der Kno­chen kom­men, wenn sie zu viel Fut­ter bekom­men haben. Alle Wel­pen haben Anfangs einen hohen Bedarf an Eiweiß. Außer­dem ist ein aus­ge­wo­ge­nes Ver­hält­nis von Kal­zi­um und Phos­phor von größ­ter Bedeu­tung, damit sich die Kno­chen sta­bil ent­wi­ckeln kön­nen. Anfangs ist es sicher sinn­voll auf hoch­wer­ti­ge Fer­tig­fut­ter­mit­tel für Wel­pen zurück zu grei­fen. Sie beinhal­ten in der Regel alle not­wen­di­gen Nähr­stof­fe, Vit­ami­ne und Mine­ra­li­en in dem rich­ti­gen Ver­hält­nis zuein­an­der.

Ein glänzendes Fell, kraftvoll und voller Tatendrang

Dein Wel­pe wird dir durch sein Äuße­res aber auch durch sein Ver­hal­ten zei­gen, ob du ihn gesund und opti­mal ernährst. Ein glän­zen­des, schup­pen­ar­mes Fell ist ein gutes Zei­chen. Dein Wel­pe soll zudem neu­gie­rig, ver­spielt und vol­ler Lebens­freu­de die Welt um ihn erkun­den. Dein Wel­pe benö­tigt aber auch sei­ne Ruhe­pha­sen und schläft sehr ger­ne und sehr viel, beson­ders in den ers­ten Wochen. Wenn er aller­dings dau­er­haft erschöpft und müde ist, soll­test du einen Tier­arzt auf­su­chen.

Es lohnt sich wirk­lich in den ers­ten Wochen und Mona­ten auf die Ernäh­rung dei­nes Hun­des beson­ders zu ach­ten. Mit einer aus­ge­wo­ge­nen und art­ge­rech­ten Ernäh­rung gibst du ihm die best­mög­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für ein lan­ges und vita­les Hun­de­le­ben.

 

Hier fin­dest du eine Lis­te mit 22 gif­ti­gen Lebens­mit­tel die dein Wel­pe lie­ber nicht essen soll­te.

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